Amtsbezirk Muschaken

Der Amtsbezirk Muschaken grenzte im Westen an den Amtsbezirk Bartzdorf, im Norden an den staatlichen Forst mit den Forstämtern Grünfließ und Kaltenborn und im Osten an den Amtsbezirk Roggen. Im Süden bildete die Staatsgrenze mit Polen den Abschluß. Der Amtsbezirk umfaßte eine Gesamtfläche von 3800,5 ha mit — 1939 — 1607 Bewohnern. Wie auch in dem anderen Kreisgebiet fanden diese vornehmlich in der Landwirtschaft und bei der Viehzucht ihren Broterwerb. Darüber hinaus gab es neben einer Vielzahl von Handwerksbetrieben auch folgende industrielle Unternehmen: ein Dampfsägewerk mit drei Gattern und eine Elektromühle in Muschaken, eine Sägewerk mit drei Gattern, eine Dampf- und Elektromühle sowie eine Wind- und Elektromühle in Winsken. Muschaken als ältester Ort des Amtsbezirks wurde am 4. 10. 1359 von Winrich von Kniprode gegründet. Dort gab es auch eine evangelische Kirche mit einem silbervergoldeten spätgotischen Kelch aus dem 15. Jahrhundert. Durch den Amtsbezirk führte auch die Eisenbahnstrecke Neidenburg—Ortelsburg, der Bahnhof war in Muschaken.

Zum Amtsbezirk gehörten die Gemeinden

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